Der Wecker sollte schweben.
Für „Träume“ wurde ein digitales Gegenstück des realen Weckers benötigt, das sich glaubwürdig in die VFX-Aufnahme integrieren lässt.

Studienprojekt für die studentische VFX-Produktion „Träume“: Ein Wecker sollte in einer VFX-Sequenz schweben. Der geplante Scan funktionierte wegen der reflektierenden Oberfläche nicht – also musste ich den Workflow während des Projekts wechseln.
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Maya, Photoshop, ZBrush, V-Ray
Studienprojekt · VFX Prop · abgeschlossen
Für „Träume“ wurde ein digitales Gegenstück des realen Weckers benötigt, das sich glaubwürdig in die VFX-Aufnahme integrieren lässt.
Photogrammetrie lieferte wegen der Reflexionen kein brauchbares Ergebnis. Deshalb modellierte ich die Form manuell in ZBrush und projizierte Originalfotos als Texturen auf das Modell.
Das fertige Asset konnte für die Filmszene verwendet werden. Wichtiger als die ursprüngliche Methode war am Ende, flexibel auf das Materialproblem zu reagieren.
Was mich daran interessiert hat, wo die eigentliche Schwierigkeit lag und was ich aus dem Projekt mitgenommen habe.
Der Wecker war ein konkretes VFX-Asset für den Film „Träume“, nicht nur eine freie Produktvisualisierung.
Der erste technische Plan war falsch für das Objekt. Statt am Scan festzuhalten, musste ich eine alternative Pipeline finden.
Ein guter Workflow ist nicht der, den man am Anfang plant, sondern der, der unter realen Bedingungen zum passenden Ergebnis führt.
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